Bengelschiesser und Holzer

Holzer

Bengelschiesser mit Kanone, schieß, schieß, schieß!
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Die Bengelschiesser stellen die Gründungsgruppe des Vereins dar. Sie geht zunächst zurück auf 10 junge Männer, die im Jahr 1960 auf privater Basis die Fasnachtsgestaltung in die Hände nahmen. Sie zogen sich als Holzhauer an und stellten in Böhringen einen Narrenbaum. Im Jahr 1962 kamen dann weitere als Landsknechte verkleidete Narren dazu und halfen den Holzhauern bei ihrer schweren Arbeit. Damals war der einhellige Wunsch, für die Gestaltung der Böhringer Fasnet wieder einen ständigen Narrenverein zu haben. Dessen (Wieder-) Gründung erfolgte dann auch im November 1963. Als gemeinsame Gruppe bzw. Verein, der seither die offizielle Bezeichnung „Bengelschiesserzunft“ trug, zog man fortan gemeinsam durch die Straßen.

Siggi Horber als neuer Oberholzer und Elferrat kann im Moment personell nicht aus dem Vollen greifen  und würde sich  natürlich über jedes gestandene Mannsbild freuen, das sich neu zu der Gruppe gesellt. Die seinerzeitigen Gründungsmitglieder, die noch einen verhältnismäßig großen Teil der Gruppe ausmachen und die erfreulicherweise nach wie vor überaus aktiv am Vereinsleben teilnehmen (man denke nur an ihr Engagement um den Narrenbrunnen), sind mittlerweile im “Rentenalter” und verfügen verständlicherweise nicht mehr über die Kräfte eines jungen Spundes. Weswegen auch immer wieder Trommler sowie Kanonebutzer als Hilfen zum jährlichen Narrenbaum stellen eingespannt werden. Auch beim Aussuchen im Wald sind die seit einigen Jahren mit dabei. Was das Häs der Bengelschiesser anbetrifft, so besann man sich langsam wieder der Ursprünge der Gruppe. Das in den siebziger Jahren neu kreierte, etwas grellbunte Kostüm sollte wieder aus dem Fastnachtsbild verschwinden. An seine Stelle trat nach und nach wieder das bodenständige Häs, das dem Bengelschießer aus den Anfangsjahren der Gruppe nachempfunden wurde.